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Wieviel Beschäftigung braucht der Hund?

Die meisten in Familien gehaltenen Hunde gehen keiner Arbeit nach und sind eher arbeitslose Wohlstandsgeschöpfe. Stress und Langeweile sind Luxusprobleme, mit denen sich die Vierbeiner täglich herumschlagen müssen – zumindest in den Augen ihrer Besitzer.

Wie viel Beschäftigung ein Hund benötigt hängt vom Hundetyp und seinem Alter ab. Bevor der Hundebesitzer vor lauter schlechtem Gewissen in Aktionismus verfällt und gleich diverse Kurse (das Angebot ist riesig) bucht, sollte er sich zunächst Gedanken machen, wie vielleicht allein der Alltag für den Hund abwechslungsreicher gestaltet werden könnte.

Hunde gehen gerne spazieren, auch ohne Bespaßungsprogramm. Man muss sie nur lassen – vorausgesetzt sie sind so wohl erzogen, dass sie auf Zuruf zurückkommen und nicht überambitioniert jagen gehen. Warum nicht einfach mal ab und zu die Spaziergangsroute ändern? Oder sich mit 2-3 anderen Hundehaltern zu einem gemeinsamen Spaziergang verabreden. Auch ein Hund der mit einem Fleischknochen im Garten liegt oder sein Futter zusammensuchen muss, ist beschäftigt.

Langeweile gehört zum Leben dazu. Auch Hunde kommen sehr gut damit zurecht, sofern sie von klein auf gelernt haben, dass sie nicht immer als erste dran sind und sie nicht schon als Junghunde hochgedreht wurden.

Eben drum ist unser Beschäftigungsangebot überschaubar. Soziale Kontakte und Bewegungsfreiheit stehen im Mittelpunkt. Beim Longieren wird primär Körpersprache trainiert. Allein dadurch orientieren sich Hunde besser an ihren Menschen wodurch sich auch das Bei-Fuss-Gehen im Alltag verbessert.



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